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Vier-Elementen-Lehre


Nach der Vier-Elemente-Lehre besteht alles Sein aus den vier Grundelementen Luft, Feuer, Wasser und Erde.
In der Alchemie des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit spielen die vier Elemente und der Äther als fünftes Element eine wesentliche Rolle.
Nach dem maßgeblich mittelalterlichen Volksglauben stehen den vier Elementen jeweils bestimmte Geistwesen vor:
- Luftgeister oder Sylphen.
- Feuergeister oder Salamander. 
- Wassergeister oder Undinen.
- Erdgeister oder Gnomen.
Elementargeister 
An die klassische Vier-Elemente-Lehre knüpft die Zuordnung an jeweils eines der vier Elemente an. Danach sind zu unterscheiden:
Luftgeister oder Sylphen. Sie sind die Hüter der Luft. Die Bewegung des Windes und der Wolken unterliegt ihrer Obhut. Ihre Energie zeigt sich ebenso in der kleinsten Brise wie im mächtigsten Sturm. Zur gleichen Gattung sollen die Lichtelben, Sturmgeister und Devas gehören. Bekannteste Vertreter sind der in Shakespeares Sturm auftretende Ariel sowie Oberon aus dem Sommernachtstraum.
 
Feuergeister oder Salamander. Sie sind das Wesen des Feuers und aller Wärmeprozesse. Zu diesen sollen nicht nur der Feuersalamander, sondern alle Amphibien zählen, dazu auch Echsen, Schlangen und Drachen oder Lindwürmer. 
In Fantasyerzählungen,Spielen und Computerspielen tauchen Elementargeister oft auch als durch Magie geformte Wesen aus dem Material ihres Elementes auf. Ein Wasserelementargeist ist so zb. eine große wirbelnde Gestalt aus reinem Wasser die durch eine magische "Bindung" gehalten wird.
Wassergeister oder Undine. In Regentropfen, Pfützen, Tümpeln, Teichen, Brunnen, Quellen, Bächen, Flüssen und Meeren lebend, zählen zu dieser Gruppe Wassermänner und Necker, Wasserfrauen, Meerjungfrauen und Nixen, womöglich auch die aus der griechischen Mythologie stammenden Nymphen, Najaden und Nereiden. Unter ihrem Schutz stehen Wasserpflanzen, Fische und andere Wassertiere. Einige meinen, dass diese Wesen altern und vergänglich sind, andere sprechen insbesondere den für größere Gewässer zuständigen Wassergeistern Jahrtausende dauernde Existenz zu.
Erdgeister oder Gnome. Zu diesen zählen die Wurzelwichte oder Wurzelgnome (während andere Wichte oder Wichtel Hausgeister sind). Daneben werden die Dämmerelben, Bergmännchen, Trolle und Irrwische hinzugezählt, aber auch die Elfen, insbesondere die Baumelfen und Waldelfen, sowie die Blumenelfen, ferner auch die Feen. Aus der griechischen Mythologie stammen die Faune und Dryaden. Ob die Zwerge zu den Gnomen gerechnet werden sollen, ist umstritten.