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Samhain

Milchig trüb wabert der Nebel, kein Laut, der die heilige Stimmung bricht.
Die Welt, versunken hinter dem Schleier. Die Zeit, vergessen an diesem Ort.
Baumfinger gleiten durch die Schwaden, das weiße Haar der ewig Alten.
Ich gehe den verschlung'nen Pfad, der tiefer in den Hain mich führt.
Am Ring der Steine grüße ich die lautlosen Wächter der Ewigkeit.
Mit sich'rem Schritt betret' ich nun das Rund, das zwischen den Zeiten liegt.
Im Zentrum stehend, mit erhob'nen Armen rufe ich Sie mit tonlosem Laut.
Lege die Opfergaben darnieder, demütig und ehrfurchtsvoll
"Nimm an, das Opfer, das Dir gebührt, dunkle Mutter der Ewigkeit!"
- Quelle: V. Holzapfel



Samhain (irisch) ist das erste der Hochfeste im keltischen Jahreskreis, 
das ursprünglich in der Nacht des elften Vollmonds eines Jahres, 
aber auch zu Neumond gefeiert wurde.
Es ist das Fest, das nach dem keltischen Kalender auf den Winteranfang fiel.
m Neuheidentum und der Religion des Wicca gilt Samhain als einer der acht solaren Feiertage oder Sabbats. 
In der nördlichen Hemisphäre feiert man es am 31. Oktober oder 1. November, 
in der südlichen Hemisphäre am 1. Mai.
Neben Beltane ist Samhain eines der beliebtesten Feste bei Neuheiden. 
Öffentliche Samhain-Rituale ziehen viele Interessenten an. 
Es ist nach Lammas und Mabon das letzte der Erntedankfeste. 
In einigen Traditionen symbolisiert es den Tod der alten Gottheit.
Unter den Sabbaten geht ihm Mabon voraus, Yule folgt danach.
Aus astrologischer Sicht verkündet die Stellung der Pleiaden, 
der Wintersterne, die Vorherrschaft der Nacht gegenüber dem Tag. 
Samhain steht am Anfang der dunklen Jahreshälfte, die unter der Herrschaft des Mondes steht.