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Yule

In sich versunken träumt der Wald gibt Ahnung von des Lebens Mitte.
Der Schein der Himmelsleuchte grüßt als wär sie aus der Anderswelt.
Nun bricht herein die längste Nacht, die Furcht und Hoffnung bringt.
Die Dunkelheit umfängt uns sacht. Das Schicksalsrad bleibt steh'n.
Ein Eiseshauch weht übers Land, die Weltenesche bebt.
Und in der tiefsten Finsternis, beginnt ein sanftes Leuchten.
Das Rad des Lebens kreist erneut. Das Sonnenkind ist da.
"Hab Dank, oh Göttin, tausendfach, für die Geburt des Lichts!" 
- Quelle: V. Holzapfel

Yule ist die längste Nacht des ganzen Jahres. Sie steht im Gegensatz zur Sommersonnenwende mit dem längsten Tag. 
Doch selbst in dieser dunklen kalten Nacht glimmt ein Lichtfunke als Versprechen, dass die dunkle Jahreszeit bald 
dem Licht weichen wird: die junge Sonne wird heute nacht wiedergeboren. Mit den langsam länger werdenden Tagen 
spüren wir, wie auch das Sonnenkind heranwächst und sein Licht und seine Wärme stärker wird.
In früheren Zeiten war der Winter eine sehr unsichere Zeit für die Menschen, man war sich nicht ganz sicher, 
ob diese Dunkelheit und Kargheit je wieder schwinden würde und so wurde die Wiedergeburt der Sonne freudig gefeiert, daraus sind zahlreiche Yul-Bräuche entstanden.
Wir feiern an Yule die Ankunft des Lichtes und der Hoffnung, ohne die Gegenseite, die Dunkelheit, auszugrenzen.